Freitag, 28. Oktober 2011

Garten-Koch-Event Oktober: Knoblauch

Garten-Koch-Event Oktober 2011: Knoblauch [31.10.2011]

Vorhin habe ich beim Durchforsten der Blogosphäre das Knoblauch-Event vom Gärtnerblog entdeckt. Und da Knoblauch aus meiner Küche nicht wegzudenken ist, mach ich da natürlich mit. Spontan. Und auf den letzten Drücker. Heut ist eh großer Monatsmarkt in Klausen (wenn ich aus dem Fenster schau, seh ich schon die ersten Trödelstände), da decken wir uns gleich mit den weißen Knollen ein.

Knoblauch brauchts Unmengen. Der Gemüsehändler in Klausen hat anfangs gedacht, er verstünde uns nicht recht, wenn wir unsere 5, 6 oder 7 Knoblauchknollen bei ihm bestellt haben. :) Seinen Lorbeerblattvorrat haben wir auch mächtig strapaziert. :)

Der Rotweinknoblauch, in der Tajine gekocht, ist eines meiner allerliebsten Knoblauchrezepte, das seine Vollendung in Kombination mit einer wunderbaren Rindstagliata und frisch gebackener Ciabatta findet.

Gebackener Rotweinknoblauch
Den Ofen auf rund 180°C vorheizen.
  • 6 bis 8 große Knoblauchknollen
in eine Tajine setzen (oder eine andere ofenfeste Form)
  • 1/2 Liter Rotwein
angießen und
  • Rosmarin und Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
dazulegen. Nun wird die Form auf dem Herd erhitzt, bis der Rotwein aufkocht.
Die Tajine in den Ofen stellen und 30 Minuten backen.

Knoblauch ist das offene Geheimnis unseres persönlichen Küchenglücks: Wer kann von sich behaupten, er könne Liebe machen mit einem knofiarmen Mahl im Magen?! Nein, das geht gar nicht.

Kommentare:

Sus hat gesagt…

Und dann, nach dem Backen? Wie lagerst Du den restlichen, nicht gleich verzehrten Knoblauch ein? Oder eßt Ihr alles gleich auf?

Fragen über Fragen, herzlich Willkommen &

liebe Grüße, Sus

Christophorus hat gesagt…

Grüß Dich, Sus. :)

Der restliche Knoblauch schmeckt auch kalt noch, zusammen mit Brot und Oliventapenade zum Beispiel. Aber im Allgemeinen bleibt vom Knoblauch nichts übrig. Das ist eines meiner liebsten Tapasgerichte, das wir an langen Abenden mit Rotwein, Ciabatta oder Foccacia und schönen Radioprogrammen so nach und nach verschnubbeln.