Mittwoch, 11. Januar 2012

Grundrezept; Buchweizennudeln, Pizzoccheri

Am Montag hatten wir auf Arbeit nicht viel zu tun, das bei Gastwirten gefürchtete Jännerloch hat uns in seinem eisigen Griff. Was also tut der gescheite Koch, wenn er keine Gäste hat? Er produziert für das Vorratslager. Apropos Lager: Wisst ihr eigentlich, was man liest, wenn man das Wort "LAGERREGAL" rückwärts liest? ;D

Am Montag haben wir also sieben Kilo Buchweizennudelteig hergestellt, ähnlich dem Teig, den man auch für Pizzoccheri hernimmt, einedeftigen Valtellina-Auflauf (Lombardei, Italien) mit Buchweizennudeln, Wirsing, Kartoffeln, Bergkäse und Salbei-Knoblauch-Butter. Wir machen aus dem Auflauf eine offene Lasagnette, dafür habe ich den Teig ausgetrieben, rund ausgestochen und die Scheiben einzeln eingefroren.

Hier das Rezept für den Teig (sieben kleine oder vier große Portionen):
  • 150 g feines Buchweizenmehl
  • 150 g Mehl
  • 3 Eier
  • 2 EL Olivenöl
gründlich verkneten und 20 Minuten rasten lassen. Mit der Nudelmaschine von Stufe zehn bis auf Stufe drei austreiben.
Außerdem haben wir aus demselben Teig Buchweizenschlutzer gemacht, mit Spinat-Topfen-Füllung, die wir bei Gelegenheit mit Bergkäseraspeln und Nussbutter servieren. Die Rezepte für die weitere Verwendung poste ich in den nächsten Tagen.

Kommentare:

...Frau Kampi... hat gesagt…

Vorrat ist immer gut.
Am Samstag war aber noch ordentlich was los auf der Seiseralm. Wir haben es leider nicht bis zu dir geschafft. Ist eben etwas schwierig 6 Personen unter einen Hut zu bekommen. Aber unser Südtirol-Besuch war auch sehr kurz.

Christophorus hat gesagt…

Ihr wart auch ein bissl früh da, da hatten wir noch keine Zeit und kaum Pausen beim Arbeiten. :D Aber ihr seids ja eh öfter im Südtiroler Land, irgendwann klappt das schon. :)